Anden & Merida - Venezuela

Anden & Merida

Mit seinen Anden hat Venezuela, ein Land das in den Tropen liegt, Anteil am längsten Gebirgszug der Erde, den Südamerkanischen Kordilleren. Die Gipfel der venezolanischen Anden reichen bis in 5.000 m Höhe. Die zerklüfteten und felsigen Gipfel, schimmernden Eisseen, kahlen Hochebenen und schneebedeckte Spitzen schaffen eine erstaunliche Landschaft, die typisch für die Anden ist.

 

Merida, das Herz der Anden Venezuelas

Zwischen diesen beiden Sierras liegt die Andenstadt Mérida in einer Höhe von 1630m auf einer angeschwemmten Terrasse zwischen den Flüssen Río Albarregas im Westen und Río Chama im Osten. Wegen seiner Lage auf einer Terrasse hatte die Stadt nicht viele Möglichkeiten zur Entwicklung und ist daher recht wild gewachsen. Lediglich das im kolonialen Stil gehaltene Zentrum ist mit seinen acht Avenidas in Ost-West-Richtung und 40 Straßen in Nord-Süd-Richtung geordnet.

Anden Merida Venezuela

Wie in allen venezolanischen Städten bildet die Plaza Bolívar das Herz der Stadt. An ihrer Westseite befindet sich die Kathedrale (Catedral de Mérida) im gotischem Stil aus dem Jahr 1803. Merida ist ein lebhafter, kultureller Ort mit einer grossen Universität und zahlreichen architektonischen Denkmälern, die die reiche koloniale Vergangenheit der Stadt veranschaulichen.

Die Andinos
Die Menschen der Anden sind als Andinos bekannt. Mit ihren dicken Wollpullovern oder Schals sind sie als sehr freundlich und entspannt bekannt. Viele Kunsthandwerker leben und arbeiten in der Region und verwenden Material aus der nahen Umgebung, wie Wolle oder Ton, für ihre Kunstgegenstände, die ihr kulturelles Erbe charakterisieren. Viele Andinos bebauen ihr Land und züchten Kartoffeln, Weizen, Mais und Zuckerrohr an den Berghängen. Andinos sind andächtige Christen, und ihr traditioneller Lebensstil hat sie zu ikonischen Figuren der venezolanischen Folklore gemacht.

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